# Webinar-Transkript: Claude Cowork – die KI, die deine Aufgaben erledigt
**Webinar vom 5. Juni 2026 · Marit Alke**

*Leicht geglättetes Transkript – inhaltlich vollständig, sprachlich an einigen Stellen gestrafft.*

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## Begrüßung und Einstieg

Okay, jetzt kann ich hier auch wieder klicken. Genau. Also herzlich willkommen an alle, auch die, die ich jetzt noch nicht mit Namen begrüßt habe. Ich habe gesehen, dass eine ganze Menge Leute da sind. Auch viele, die ich schon eine ganze Weile kenne. Das freut mich total, und es sind auch jede Menge Leute da, die mich noch nicht kennen. Herzlich willkommen, schön, dass du da bist.

Ich gebe schon Webinare seit 2013, mir ist das heute Morgen bewusst geworden, nämlich als ich das erste Webinar gemacht habe. So eine dreiteilige Serie zum Thema Online-Programme. Und heute geht es um Claude Cowork. Genau, die KI, die deine Aufgaben erledigt, so habe ich das ja angekündigt.

Und ich möchte jetzt als allererstes mal wissen: Kannst du für dich überlegen, kannst du es auch in den Chat schreiben, bevor du gesehen hast, was ich jetzt zeige? Wo sagst du: Mensch, diese Aufgabe, wenn KI mir die abnehmen könnte, und natürlich realistisch. Also wir wissen alle, dass KI keine Kunden anrufen sollte. Das kann sie bestimmt, aber das ist ja vielleicht noch nicht so das, was wir wollen. Sondern mal realistisch überlegen: Wenn du jetzt mal so an deinen Arbeitsalltag denkst, als Solo-Selbstständige, wenn du Content erstellst, wenn du mit Kunden arbeitest: Wo sagst du, Mensch, das wäre wirklich cool, wenn KI das könnte?

Schreib's in den Chat oder denk es dir für dich. Aber ein paar Antworten würden mich auch definitiv im Chat interessieren. Und genau, der Chat geht schon los.

Was wir in Custom GPT bei Claude einrichten: Skripte schicker machen, einmal die Woche die wichtigsten Zahlen abrufen, Arbeitsblätter erstellen, Analyse eingehender Rechnungen, an Datev schicken, Aufgabenplanung an meinem Wording-File, sagt Eva, Recherchieren, Zusammenhänge, Beiträge in LinkedIn, die Daten in Excel einfügen. Okay, Excel-Tabelle aus Internetdateien aktualisieren. Ach cool, da sind richtig gute Ideen dabei, an die ich auch selber noch nicht gedacht habe. Content erstellen und posten, Content nach Termin automatisieren, Angebote schreiben.

Ja genau. Das heißt, wir alle kennen diese kleinen, nervigen Aufgaben. Ich habe jetzt hier nicht alle vorgelesen. Und ich kann nicht versprechen, dass Claude Cowork das alles kann, aber ich arbeite ja mittlerweile seit gut einem Vierteljahr damit und bin wirklich immer wieder total geflasht, was ich damit jetzt schon alles gemacht habe, und ich hoffe, ich kann euch eine ganze Menge zeigen.

Ich merke aber auch an euren Wünschen: Das Thema Recherche habe ich nicht drin, also das kann ich schon mal vorwegnehmen. Ich habe tatsächlich bei mir angefangen mit diesem klassischen Hamsterrad-Content-Hamsterrad-Thema: Blog, Podcast, YouTube, Newsletter, Social Media, Kurslektion, also auch das, was man für Kunden macht. Freebies, E-Mail-Serien, Vor- und Nachbereitung von Kundengesprächen, Community, Inhalte, Webseiten usw. Das ist wirklich so ein Hamsterrad, weil wenn man ein Piece of Content hat, wissen wir ja alle: Das alleine reicht ja nicht, sondern das muss ja weiterverarbeitet werden, verbreitet werden usw.

Genau, vielleicht auch noch mal eine Sache zum Ablauf: Ich habe jetzt tatsächlich geplant, auch eine ganze Menge zu sprechen. Das heißt, ich zeige euch jetzt ganz viel. Das war jetzt mein interaktiver Part. Jetzt habe ich hier einen Redeteil, und dann ist wieder ein Teil, wo wir auch sprechen können. Das heißt, ich schaffe es nicht, zwischendurch auch den Chat im Blick zu behalten, und werde immer zwischendurch mal gucken, ob irgendwas ganz Dringendes ist. Ansonsten würde ich euch bitten, eure Fragen vielleicht aufzuschreiben oder euch zu merken. Denn nachher, wenn alles so läuft, wie ich geplant habe, haben wir noch Zeit, die zu klären.

Und wenn du jetzt als Solo-Selbstständige sagst: Ja, das ist jetzt nicht so hundertpro mein Thema, ich habe da eher das Thema Recherchezahlen usw., dann darfst du versuchen, den Transfer zu machen. Also das, was ich dir jetzt gleich live in Claude Cowork zeige, musst du dann überlegen: Wie könnte das vielleicht auch gehen? Denn ich glaube, wenn man das Prinzip verstanden hat, wird klar, was man damit alles machen kann.

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## Meine Einordnung und bisherige Nutzung

Also erst mal kurz zu mir, für die, die mich noch nicht so kennen. Ich bin seit 2013 solo-selbstständig, tatsächlich schon so lange. Tatsächlich mit genau diesem Content-Hamsterrad: Ich habe damals einen Blog gestartet, dann einen eigenen Podcast, viele Gruppenprogramme durchgeführt zum Thema Online-Kurse. Ich kenne eben dieses ganze Klein-Klein: die Aufzeichnungen hier hochladen, da wieder runterladen, das Transkript als … und dann, als KI kam, konnte man Texte machen, die musste man copy-pasten. So dieser ganze Kram drumherum.

Ich bin nie so richtig hundertprozentig warm geworden mit den Chatbots als Output-Maschine. Von Anfang an nicht. Weil ich es nie hingekriegt habe, dass die wirklich so sprechen, wie es zu mir passt. Ich habe Stilanalysen gemacht und Beispieltexte noch und Löcher gegeben, egal ob ich Claude benutze oder ChatGPT, ich fand nicht gut, was die zu mir schreiben, und ich wollte es auch gar nicht. Ich will nicht, dass die KI für mich schreibt.

Und hatte dann wirklich für mich den Durchbruch, als ich mir an einer Vacation mal vorgenommen habe: Hey, jetzt mache ich einen Deep Talk mit der KI. Ich versuche es jetzt wirklich mal rauszukriegen: Wofür kann ich die nutzen? Und habe ihn als Selbst-Coaching-Gesprächspartner. Das war so mein erster Durchbruch tatsächlich.

Seit 2023 habe ich mein Onlinekursthema aufgegeben, unter anderem, weil ich begriffen habe, was KI mit dem Online-Kursmarkt macht. Diese statischen Kurse funktionieren nur noch in Nischen oder wenn es wirklich gut begleitet ist, in Community usw. Es gibt natürlich noch einen Markt, aber der ist wirklich stark verändert.

Und jetzt in meiner zweiten Vacation – das bedeutet immer, ich ziehe mich in eine saubere, aufgeräumte Ferienwohnung zurück, nehme meinen Computer mit und nörde mich in ein Thema, wirklich so scheuklappenmäßig – hatte ich mir für Februar 2026 gedacht: Jetzt will ich verstehen, was diese Coding Agents wirklich für uns tun können. Sinnvoll nutzen für Solo-Selbstständige bedeutet: nicht alles machen, was irgendwie geht, sondern was wir wirklich nutzen können.

Und da hatte ich dann meinen Aha-Moment. Ich habe ein paar andere Tools noch ausprobiert und bin dann bei Cowork letztlich hängen geblieben und habe gemerkt: Das ist ja Wahnsinn, was ich in dieser einen Woche schon gebacken gekriegt habe. Seitdem habe ich das erste Webinar Mitte März gemacht. Da habe ich noch ein paar Sachen total anders gemacht als heute, und heute sehe ich viel elegantere Wege.

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## Was ist Claude Cowork?

Ich würde es so zusammenfassen: Es ist ein KI-System auf meinem Rechner, mit dem ich mir einen Ordner teile – oder natürlich auch mehrere. In meinem Fall ist es einer. Und das kann für mich Aufgaben direkt auf dem Rechner, also auf meinem iMac, oder in meinen Tools erledigen.

Irgendwo hatte ich das mal gehört, und ich finde es ziemlich passend: Es ist wie ein Chatbot – also die Chatbots sind ja sehr, sehr mächtig – aber mit Händen. Er kann Dinge für mich erledigen. Und vielleicht kennt ihr alle diese typischen Automatisierungen, irgendwie n8n, Make, Zapier. Die werden damit nicht komplett obsolet, aber die sind halt so total starr. Wenn da exakt das passiert, dann muss exakt das ausgelöst werden.

Und das Coole ist, dass die Automatisierung, die ich mit Claude Cowork baue – sogenannte Skills –, flexibel ist. Ich kann sagen: Hey, da ist doch ein Skill, der macht sowas Ähnliches wie das, was ich vorhabe. Sag das Claude, und dann ändert er den ein bisschen, denkt mit, sagt von selber: Vielleicht wäre das besser so und so. Und er ändert den. Handelt dann aber wie eine Automatisierung, wenn man es einmal eingerichtet hat. Das ist ziemlich cool.

Warum Game Changer? Für mich war das wirklich so: Wow, das ist echt ein krasser Shift zu dem, was vorher ging. Ich spreche ein, was ich erledigt haben will, und Cowork macht es.

Dazu muss ich nochmal sagen: Das ist nicht von Anfang an so. Das ist jetzt nicht so, dass man heute ransetzte und morgen ist es fertig. Aber mit einer Einarbeitungszeit, wie bei einem richtigen Mitarbeiter, mit auch einer Klärung, vielleicht was man selber wie haben will, ein bisschen Recherche auch, kriegt man richtig gute Prozesse für sich hin.

Coding-Agenten, also Claude Code zum Beispiel, gibt es schon länger. Und dann hat Anthropic, die Firma hinter Claude, meiner Meinung nach mit Cowork den Markt komplett geöffnet: Sie haben auf den Coding-Agenten, der die Fähigkeiten hat, also sämtliche Programmiersprachen der Welt zu nutzen, eine Chat-Oberfläche draufgesetzt. Und das ist ein abgesicherter Modus, der wirklich an Endanwenderinnen gerichtet ist.

Auch die Teilnehmer jetzt in meinem 8-Wochen-Programm, das ich gerade durchführe: Nach und nach wächst man rein und merkt, jetzt könnte ich vielleicht doch lieber Claude Code benutzen, weil Claude Cowork eben so ein abgesicherter Modus ist. Manchmal fängt es dann auch schon an zu nerven, und dann wächst man in Claude Code rein, so ist mein Erlebnis.

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## Live-Demo: Die Claude Desktop App

Also erst mal kurz: Die Desktop-App ist die Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt mit Cowork arbeiten können. Desktop-App bedeutet: Es ist ein Programm, das auf den Rechner runtergeladen werden muss, auf einen Laptop oder wie bei mir einen iMac oder einen Windows-Rechner.

Wenn das nicht der Fall ist, hat man nicht die Möglichkeit, Cowork oder Code auszuwählen. Ich habe hier ganz normal den klassischen Claude-Chat. Den kennen wahrscheinlich viele von euch. Und ich bin hier in meiner Desktop-App.

Um die Verwirrung komplett zu machen: Es gibt auch eine mobile App. Die ist dann auch – also bei mir ist sie halt schwarz –, aber es ist im Grunde auch erst mal nur der Chatbot. Also die mobile App ist nicht das Gleiche wie die Desktop-App. Und wenn ich jetzt ins Internet gehe, habe ich, wenn ich auf Claude AI gehe, nur den Chat. Aber es ist alles mein Konto. Das heißt, wenn ich hier jetzt öffne: Claude-Chat, Cowork und Code. Das synchronisiert sich alles und auch hier im Handy. Genau das Gleiche: Claude-Chat, Cowork und Code. Also nur, dass das mal klar ist, es sind so zwei unterschiedliche Dinge.

Man braucht diese Desktop-App und man braucht auch die 18-Euro-Version, um Cowork und Code nutzen zu können.

Gut so, und ihr seht hier – anders als im Chat, wo steht: Was können wir zusammen tun oder guten Tag oder sowas – steht hier: Was wollen wir von deiner Liste abhaken? Das ist wirklich ja der große Unterschied.

Das Ding sitzt auf meinem Rechner, und ich teile mir mit ihm einen Ordner. Wenn ich in meinen Finder gehe – das ist im Windows der Explorer –, habe ich mir sagen lassen, dann sieht man hier diesen Claude-Arbeitsordner. Das sind all die Sachen, die ich jetzt die ganzen Wochen schon mit ihm gemacht habe. Und auf diesen Ordner greifen Claude und ich gemeinsam zu.

Am Anfang habe ich gedacht: Okay, wo soll da jetzt der Vorteil sein? Ich kann doch auch im Chat problemlos Dateien hochladen. Aber ich kann euch sagen, das ist ein Game Changer, dass ich weiß: Er weiß, was ich in meinem Rechner habe.

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## Beispiel: PDF komprimieren

Bitte meine Webinarfolien kleiner rechnen, Zielgröße ist 2 MB. Also, ich hatte die Folien vorsichtshalber als PDF runtergeladen. Hier habe ich es reingelegt, 30 MB natürlich wegen meiner schönen Hintergrundbilder.

Und er hat sich dann hier rangemacht: Welche Datei soll ich verkleinern? Bitte teile mir den Dateinamen mit. Und ich sage: Nee, such. Ja, ist im Arbeitsordner, such. Das ist vermutlich diese Datei? Ja, genau. Und dann hat er sich hier Mühe gegeben: Ich komprimiere es jetzt. Ich versuche es mit stärkerer Komprimierung. Ich probiere noch aggressiver. Wir stoßen an eine Grenze. 2,4, sehr nah dran, fertig. Die komprimierte Version liegt im Arbeitsordner.

Also das ist schon mal sehr cool. Bilder verkleinern, dieser ganze Kram, den man über TinyPNG oder wie das hieß früher machen musste, macht mir alles mein Rechner, und Claude weist ihn dazu an. Er schreibt sich kleine Skripte im Hintergrund. Er hat Ghostscript benutzt, was schon auf dem Rechner ist. Er hat das PDF seitenweise in Bilder umgewandelt, als JPEG komprimiert, neues PDF zusammengebaut. So nutzt er endlich die Power meines iMacs richtig aus.

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## Vergleichsgrafik direkt aus dem Ordner erstellen

Ich öffne fast immer einen neuen Task, um etwas Neues zu starten. Und jetzt weiß ich: In meinem Arbeitsordner liegt eine Datei, wo wir neulich drüber so verglichen haben, der Claude-Cowork-Starterkurs und dieser Neue, den ich euch hier zeigen möchte.

Und jetzt kann ich ja mal sagen: Such das mal und beschreib mir das mal. Neulich haben wir ja über den Unterschied gesprochen. Was ist drin? Und mich interessiert vor allem: Welche Inhalte sind jetzt im Claude-Cowork-Selbstlernkurs enthalten, die im Starterkurs nicht drin sind? Such da mal nach unserem Vergleichsdokument und bau mir am besten direkt eine Grafik in meinen Brandingfarben.

Da muss man sich natürlich immer ein bisschen überraschen lassen, was er dann so baut. Manchmal baut er das im Chat, wenn ich nicht explizit was sage, und Claude Cowork liebt HTML.

Hier kann ich auch schon mal eine der Grenzen sagen: Claude hat kein Bildgenerierungstool drin – also Anthropic, die Firma dahinter, hat sich früh entschieden, keine KI-Bildgenerierung mitzumachen. ChatGPT kann mittlerweile ja auch richtig coole Bilder machen. Das gibt es bei Claude alles nicht, und er behilft sich dann häufig mit HTML.

So, das Vergleichsdokument ist gefunden. Hier sieht man an der Seite, wo er erarbeitet, nämlich in diesem Arbeitsordner. Er hat meine Grundanweisungen gelesen, er hat meine Branding-Infos gelesen, und er hat dieses Dokument gesucht. Genial, oder? Ich muss nur wissen: Da ist irgendwas im Ordner, was irgendwie so heißt, und er baut es mir hier auf. Hier hat er jetzt die vier Lektionen nebeneinander.

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## Konnektoren: Claude mit externen Tools verbinden

Dann kann man das Ganze noch ausweiten über Konnektoren. Dazu gehe ich auf Customize, und dann ist unter Konnektoren der Punkt Connectors durchsuchen.

Diese Konnektoren bieten einen guten Startpunkt, um mit vielen bekannten Programmen zu interagieren. Also Notion, Slack, Google Kalender, Google Drive, Asana usw. Aber jedenfalls, man kann hier dann draufklicken und das dann verbinden. Das heißt, auch Seldia wird nicht überflüssig, sondern man kann jetzt selber von Claude Cowork aus über die Sprache agieren, wenn man das verbunden hat.

Ich habe jetzt schon ein paar ausprobiert und die wieder rausgenommen. Ich arbeite tatsächlich in Absprache mit Claude eher mit API-Skripten. Aber man kann super mit diesen Konnektoren arbeiten.

Was man auch nicht vergessen sollte: Die sollte man auch übrigens immer wieder deaktivieren. Ich habe mir sagen lassen, das kostet Tokens, wenn man sie immer aktiviert lässt. Also immer nur, wenn man sie wirklich braucht.

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## Demo: Datei aus Google Drive heraussuchen

So, jetzt sage ich zum Beispiel: Wir haben doch eine PowerPoint-Vorlage gebaut. Die ist im Google-Drive-Ordner. Kannst du mir die mal bitte als Link hier in den Chat geben, dass ich mir die nochmal wieder angucken kann? Such die mal in meinem Google-Drive-Ordner, der Connector ist verbunden.

Manchmal muss ich hier Dinge erlauben. Er möchte jetzt hier Search Files verwenden. Hier unten kann man einstellen, ob er fragen soll oder ob er ohne Rückfrage handeln soll. Klar, der Sicherheit halber würde ich eben immer sagen: Vor dem Handeln fragen, wenn du Sachen machst, die du noch nicht so häufig gemacht hast.

Nee, das ist nicht die richtige. Guck mal hier, zuletzt geendet: 5. Mai. Da muss pptx im Titel stehen. Das ist nicht die richtige. Da seht ihr auch gleich schon mal, dass man immer mitdenken muss. Man darf schon gerne hier auch aktiv sitzen bleiben und sagen: Ja, das ist das Richtige. Da ist sie, genau.

So, jetzt kann ich hier doppelklicken, und dann führt er mich in meine Drive und hat mir wunderbar meine Vorlage rausgesucht.

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## Skills erklärt: Wie Automatisierungen entstehen

Und Skills erreicht man entweder, indem man es einfach sagt oder man kann explizit einen aufrufen. Den können sich die Teilnehmer dann selber bei sich installieren. Das ist das Coole an diesen Skills: Wir haben einmal den Prozess definiert. Das ist im Grunde wie eine Art Megaprompt, der auch Skripte enthalten kann, also Programmiersprache. Und den können wir weitergeben an andere.

Dazu gehe ich auf Customize Skills und sehe dann meine Skills. Und wenn man da mal reingeht in den PPTX-Folien-Co-Creation-Skill, dann beschreibt er sich quasi, gibt er sich selber eine Beschreibung, was Marit hier von ihm will: Erstelle PowerPoint-Folien im persönlichen Branding-Stil, benennt sich hier seine Coding-Sprache, zwei Modi, voller Co-Creation-Prozess, Schnellprozess. Immer verwenden, wenn Marit sagt: Mach mir Folien. Und dann steht hier, dass er immer erst meine Branding-Folien-Design-Guide lesen soll.

Also: Alles, was mit Design zu tun hat, braucht eine Vorlage, nach meiner Erfahrung. Landingpages auch. Und mit dieser Vorlage wird er viel einfacher für mich PowerPoint-Folien erstellen können.

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## Fragen aus dem Chat: Ordner, Projekte, Konnektoren

Wenn man im Chat bereits Projekte mit Raumbeschreibung angelegt hat, kann Cowork darauf zugreifen, oder muss man die Ordner nochmal neu in Cowork anlegen? Also: Man legt sich die Ordner nicht in Cowork an, sondern wirklich auf dem Rechner. Und der Chat kann nicht auf den Ordner zugreifen. Deswegen ja: Du würdest die Dinge dann in einen Ordner auf deinem Rechner legen, in deinem Finder oder in deinem Explorer im Windows, und dort die Dateien ablegen.

Diktierst du mit der Mikrofonfunktion? Nee, ich habe tatsächlich ein Tool dafür: Astrid. Ich habe mehrere ausprobiert, es gibt auch mehrere, die funktionieren. Ich teste gerade MacParaket, das basiert quasi auf meinem sowieso runtergeladenen Transkriptionspaket auf meinem Rechner, und dafür brauche ich gar nichts zu zahlen. Das ist Open Source.

Zu den Projekten: Projekte sind auch Ordner. Und dann kann man für Projekte nochmal zusätzliche ordnerübergreifende Regeln geben. Das macht zum Beispiel bei meinem einen Kunden Sinn, den ich ja immer noch als Assistentin betreue. Aus meiner Sicht erschließt sich mir als Solo nicht: Warum soll ich jetzt ein Projekt machen mit eigenen Anweisungen, es sei denn, es ist vielleicht wirklich mal so etwas ganz anderes – also ich mache was für den Tennisclub, was wirklich ein anderes Branding hat.

Dropbox kann man auch verbinden. Am einfachsten geht es über die App. Man lädt einfach die Dropbox-App runter, dann hat man das ja im Finder mit drin. Man kann dann einen Dropbox-Ordner auswählen. Das geht auch bei OneDrive oder Google Drive, wenn man die so verbindet, dass sie auch im Finder oder im Explorer angezeigt werden.

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## Der Videoprozess: Von den Folien zur fertigen Kurslektion

Zu dem Videoprozess. Ich habe mir das hier mal so eingerichtet: Ich will ein Erklärvideo erstellen. Ich brauche im ersten Schritt Folien, da nehme ich es auf. Das Rohvideo kommt in den Arbeitsordner, es wird lokal geschnitten, dann zu Gumlet hochgeladen. Gumlet ist ein Parallel zu Vimeo – das ist mein Video-Hosting. Dann soll eine Lektion aus dem Transkript gebaut werden, also als HTML, und die Lektion dann zu meiner WordPress-Kursplattform.

Und er hat in seinen Skills geguckt, weil die Skills reagieren auch auf Triggerworte. Ich muss sie nicht explizit benennen. Die Folien erstelle ich mit dem Skill PPTX Folien Co-Creation. Rohvideo lokal schneiden: Dafür habe ich den Skill Videoschnitt lokal. Hochladen, Transkript zu Kurslektion.

Und jetzt gehe ich suchen und sage ihm: Such das Video von heute. Ich habe es dann aufgenommen. Mit diesen Folien ist nicht wichtig, wie die sind, ich habe einfach ein Demo-Video aufgenommen. Er hat es gefunden, es hat einfach nur das Datum als Dateinamen.

Und er hat sich dann ein Command-Skript geschrieben. Wäre ich in Claude Code, würde er mich dort nur fragen: Darf ich ausführen? Hier sagt er mir: Bitte klicke im Ordner. Ich muss hier doppelklicken.

Dann hat er das Transkript fertig gemacht. Und dann hat er mir das als Schnittvorschlag gezeigt. Das war beim ersten Mal, dass wir das gemacht haben, dass ich gesagt habe: Hey, ich habe mich ein paar Mal versprochen, und bevor du das jetzt schneidest, möchte ich, dass du mir mal die Texte gibst und sagst, was würdest du rausschneiden und was nicht.

Dieses textbasierte Schneiden erkennt, was hier gut ist. Er merkt hier mein Zögern: Nein, warte mal, Moment, ist das die richtige Folie? Ich habe natürlich ein bisschen bewusst Fehler eingebaut. Und hier ist mehrfach angesetzt. Das sind so Momente, wo ich denke: Das ist der Hammer, was für eine geile Idee, wie ich überhaupt nicht drauf gekommen bin.

Dann kann ich halt sagen: Zeile 6 und 7 soll bitte noch drin bleiben, und 82 bis 84 soll raus. Hat er dann rausgenommen und verstanden. Soll ich dann jetzt das Schnittskript erstellen? Ja, bitte mach mal.

Er nutzt das Python-Skript, mit dem er mit dem FFmpeg-Paket – was ich mir runtergeladen habe – alles machen kann: Videoschnitt, Bilder draufsetzen auf Videos usw., alles lokal.

Und jetzt bitte per Doppelklick starten. Er hat mir dann, als ich darauf geklickt habe, das Video geschnitten. Das ist auch so ein absoluter Mega-Moment gewesen, als ich das erste Mal so ein geschnittenes, von ihm auf meinem Rechner geschnittenes Video zurückbekommen habe. Total genial.

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## Video hochladen und Kurslektion erstellen

So, jetzt kann ich sagen: Bau mir daraus jetzt eine Kurslektion mit dem Video, das in Gumlet hochgeladen werden soll. Der Einbettungscode soll in die Kurslektion, und dann soll das Ganze zu WordPress geschickt werden.

Das habe ich mir jetzt so eingerichtet, dass das so funktioniert. Er nutzt den Skill Video zu Gumlet. Er hat also erkannt: Bei Gumlet hochladen.

Hier oben sieht man diesen Fortschritt, den er am Anfang selber gemacht hat. Also wenn es komplexere Aufgaben sind, macht Claude sich selber eine Art To-do-Liste, und man kann dann so ein bisschen nachverfolgen, wo steht er da jetzt.

Upload-URL anlegen, Video hochgeladen, fertig. Und dann soll er daraus eine Kurslektion machen. Mach mir daraus jetzt eine Kurslektion für den Kurs 1868, und es soll Reihenfolge 100 bekommen, dann landet das ganz am Ende.

Also über die Reihenfolge wird gesteuert, was man in richtigen Kursplattformen hat, wo man ja die Reihenfolge verschieben kann. Das wird hier über eine Zahl gesteuert.

Und dann ich zeige mal in echt, dass diese Kursakademie, die ich gebaut habe – sie ist kostenlos nutzbar. Das hat mir alles Claude Code gebaut, hier diese schicke Grafik, dass ich das auch abhaken kann. Unten als erledigt markieren, dann stellt er das hier anders dar. Mehr brauche ich eigentlich nicht. Ich brauche kein schickes Dashboard mehr.

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## Fragen und Antworten, Runde 1

Hast du dein Kurspaket mit Cowork oder Code erstellt? Ja, das habe ich mit Code erstellt und auch mit dem höheren Modell, also Opus.

Ja, die Frage habe ich auch – Letterly nutze ich auch hin und wieder. Das ist auch ein Tool, das Transkripte macht. Da ist aus meiner Sicht der Nachteil, dass, wenn ich das so einbette in die Apps, dass das dann alles in dieses Clipboard reinfließt, also in den Zwischenspeicher. Und das stört mich, weil ich einen Zwischenspeicher-App habe und das mir dann meine ganzen Zwischenspeicherergebnisse überlagert.

Wie ist Claude mit meiner Kursplattform verbunden? Meine Kursplattform ist auf WordPress, und man kann problemlos Claude Cowork über ein kleines Skript über ein Anwendungspasswort – so nennt sich das – mit WordPress verbinden. Und dann braucht man für Plugins noch mal besondere Endpunkte.

Ob ich noch was zu den Kosten sage: Ja, tatsächlich mit den 18 Euro komme ich super aus. Also 18 Euro im Monat. Es hat eine Zeit gegeben, da war es wirklich super eingeschränkt. Da musste man sehr aufpassen, dass man das nicht übernutzt. Aber im Moment ist es entspannt.

Kann dabei auch was kaputtgehen? Ja, also ich mache schon Backups. Und man kann aber das Anwendungspasswort auch als Redakteur oder Autor geben. Also er muss nicht Adminrechte haben. Und damit kann meiner Meinung nach nicht mehr so viel passieren.

Nutzt du noch ChatGPT? Ja, tatsächlich, und zwar wegen der Custom GPTs und vor allem wegen meinem Human-Design-Custom-GPT. Einzigartig an ChatGPT ist immer noch der Marktplatz mit diesen kostenlosen GPTs. Dafür benutze ich es immer noch, und auch für Bilder schnell mal eben erstellen.

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## Das Angebot: Claude Cowork Deep Dive Selbstlernkurs

Dieser Deep-Dive-Kurs läuft gerade mit 40 Teilnehmern 8 Wochen lang. Da sind jetzt schon 14 Lektionen entstanden, und ich kriege die Rückmeldung, dass diese kleinen Challenges, die ich da gebe, immer mit Prompt, dass das super funktioniert. Also nach und nach reinzuwachsen und immer mehr.

Zum Beispiel dieses Videoschneiden lokal – das hatten wir jetzt neulich gerade von mehreren die Rückmeldung: Wow, das ist ja genial. Mega, totale Zeitersparnis. Oder Podcasts kann man damit natürlich genauso schneiden.

Ich mache das im Moment noch günstiger, weil es eben noch nicht ganz fertig ist, weil ja auch der Gruppenkurs noch nicht ganz durch ist. Es werden aber mit Sicherheit 20 solcher Praxisaufgaben werden, die dann alle einfach anfangen mit: Leg dir einen Ordner an, bau da deine Branding-MD auf, mach eine erste Landingpage, leg dir dein Design an. Und dann wird es am Ende komplexer mit den Skills, die aufgebaut werden, weil Skills baut man auch nicht aus dem Stand. Die baut man auf.

Ich habe auch jetzt noch zwei Plätze für eine Einzelberatung. Habe ich ewig nicht gemacht, aber ich habe jetzt den Sommer über noch ein bisschen Luft und würde noch zwei Leute aufnehmen, die nochmal drei Einzeltermine von mir bekommen und mich zwischendurch halt löchern können per Mail oder Messenger.

Und hier nochmal ein cooles Feedback, das ich von Laura gekriegt habe: Ich habe in den 8 Wochen eine Landingpage gebaut, ein Thema, was ich lange vor mir hergeschoben hatte, einen Newsletter gestartet, meine Seiten SEO-optimiert, eine funktionierende Ordnerstruktur etabliert und noch ein paar Sachen mehr. Viele meiner Coachkollegen arbeiten mit virtuellen Assistenten, mit Claude baut man sich einen eigenen digitalen Assistenten, der die eigenen Prozesse kennt.

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## Fragen und Antworten, Runde 2

Begleiteten Kurs mache ich im Herbst wieder, aber in den Sommerferien bin ich immer viel weg.

Wie lange gilt der Rabatt? Also ich wollte den eigentlich tatsächlich nur so ein, zwei Wochen jetzt machen. Insofern, das ist ja aber ein Selbstlernkurs. Das läuft ja nicht weg.

Der Human-Design-Kurs: Es ist ein 15-Euro-Kurs, wo ich einfach zeige, wie ich diese zwei kostenlosen Custom GPTs, die ich gefunden habe und für mich nutze und cool finde, wie ich die mit meinen Daten nutze, ohne mein Geburtsdatum eingeben zu müssen. Und was ich dann an Fragen gestellt habe. Also eigentlich ist es vor allem meine Liste mit Fragen und der Hinweis, wie man zwei kostenlose Tools zusammenplugt.

Zum Datenschutz: Es hat natürlich Risiken. Wir geben hier wie einem Mitarbeiter der KI Zugriff zu unserem Rechner. Da muss ich auch Vertrauen. Das ist eine Übung, auch im Vertrauen, dass dieser Mitarbeiter keinen Mist mit meinen Zugangsdaten macht. Ich hatte ja jahrelang eine Mitarbeiterin, eine Assistentin. Da musste ich ihr auch natürlich meine Zugangsdaten geben.

Claude Cowork hat den Vorteil, dass die KI wenigstens nicht komplett ausbrechen kann. Und was ist Claude? Es ist jetzt nicht irgendein handgeschriebenes Programm, sondern ein gigantisch großer Anbieter, der sehr viel zu verlieren hat. Wenn man KI nutzt, gibt es Risiken. Aber aus meiner Sicht sind die nicht größer als mit einem Chatbot. Das ist meine persönliche Sicht.

Die Passwörter liegen in einer sogenannten versteckten Datei, einer ENV-Datei. Das ist eine Textdatei, die quasi nicht sichtbar ist für Crawler, die den eigenen Rechner durchsuchen. Und vor allem landen diese Passwörter niemals im Chat.

Kann man alles, was ChatGPT über mich weiß, auf Claude übertragen? Es gibt sogar den Importmodus. Aber ich würde das nicht einfach alles übertragen. Ich würde eher so vorgehen: Geh in deinen alten Chatbot, lass dir wie eine Über-mich-Datei erstellen. Was ist gerade wichtig? Welche Projekte hast du? Was bist du? Und ich würde da ein bisschen selektiv gucken, was du dir von ChatGPT über dich zusammenpassen lässt.

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## Demo: Newsletter-Workflow automatisieren

Und jetzt möchte ich euch meinen Newsletter-Prozess zeigen, weil das ist nämlich auch noch so ein geiler Prozess.

Denn ich schreibe wirklich gerne die Newsletter. Meine Hauptnewsletter sind in der Regel noch komplett handgeschrieben. Aber in so einem Gruppenprogramm ist das immer so ein Schmerz gewesen, die neuen Links und den Zoom-Link wieder reinpacken usw., und das habe ich alles in meinem wunderbaren Skill.

Erstellt eine fertige HTML-Newsletter-Mail für das Claude-Cowork-Deep-Dive-Programm. Immer verwenden, wenn Marit sagt: Bereite eine Mail vor.

In dem Fall muss ich jetzt was faken, weil ich habe diese Woche eine Pausewoche im Programm. Er soll also nach den alten Infos gucken. Hallo, ihr Lieben. Dies ist jetzt eine Demo-Mail. Aber ich wollte mich nochmal melden vor der langen Pause mit zwei neuen Lektionen, die ich fertig gemacht habe.

So, jetzt sage ich Claude Cowork noch: In diese Mail sollen die beiden Links reingesetzt werden aus der letzten Mail, die wir geschrieben haben. Also bitte such die letzte Mail, such die beiden Lektionen, die ich da nochmal verlinkt hatte.

Was macht er jetzt? Er nutzt diesen Skill CCDD Mail. Er guckt in meinem Claude-Arbeitsordner, liest erst mal meine Claude-MD. Das ist die grundsätzliche Wie-mit-Marit-umgehen-Datei. Wo hat Marit ihre Ordner? Welche WordPress-Installationen hat sie? Wo liegt der Branding-Ordner?

Und er hat den Newsletter-Index-MD genutzt. Den haben wir uns nach einer Weile mal gemeinsam angelegt, weil er nämlich meine Mails an die Teilnehmenden immer wild durchnummeriert hat. Ich habe immer gesagt: Moment, jetzt mach dir bitte mal einen Überblick, welche haben wir schon? Nummeriere die sauber durch, sodass wir dann jetzt immer die aktuellste Mail haben.

Er hatte Index – die nächste Mail ist Mail 19, Pause-Woche. Jetzt schreibe ich die neue E-Mail. Der Text enthält zwei neue Lektionen: Claude-MD entrümpeln und Developer Tools. Alles klar, also er hat es jetzt selber gefunden.

Dann arbeitet er das ab, und während der Zeit gehe ich mir normalerweise noch einen Tee holen. Ich könnte aber auch parallel weiterarbeiten, das ist kein Problem.

Wie erstellst du die Skills? Sind da auch welche von Claude dabei, oder sind die alle von mir erstellt? Tatsächlich erstelle ich sie alle selbst. Ich habe gerne die Kontrolle. Bei diesen vorgefertigten Skills von anderen ist meistens so viel Bloat drin, den ich gar nicht brauche.

Könnte man natürlich alles machen. Aber ich mache die Skills immer so: Ich werkele mit ihm an den einzelnen Teilen dieses Prozesses, dieses Workflows. Nehmen wir zum Beispiel mal das Hochladen in WordPress. Das sind ja zwei Teile: Er baut einmal diese HTML nach einem bestimmten Design – da habe ich eine Weile mit ihm dran rumgebastelt. Hat er sich das gespeichert als Vorlage. Zweiter Schritt war dann, das Ganze zu WordPress verbinden. Und als es dann ein paar Mal gelaufen ist, habe ich gesagt: Okay, jetzt können wir die zwei kombinieren. Und das ist dann der Skill geworden.

Und ich teile auch fertige Skills. Im Moment habe ich das noch ein bisschen zurückgehalten. Ich habe dafür den Begriff edukative Skills gefunden: Der andere Claude muss ja erst mal abfragen: Hey, bei welchem Newsletter-Anbieter bist du? Such mir bitte die API-Dokumentation. Also er führt dadurch den Prozess, und wenn es einmal abgeschlossen ist, dann hat derjenige so einen Skill wie ich. Verstehst du? Aber er kann ja nicht meinen einfach übernehmen, weil ich ja GetResponse habe und andere etwas anderes.

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## Das Mail-Ergebnis und Datenschutz-Fragen

So, jetzt gucken wir mal. Fertig. Die Kurslektion ist live. Okay, dann gucken wir doch mal in die Kursakademie. Und zwar sollte es ja reingesetzt werden in den Starterkurs. Ja, und fertig ist hier die Lektion, nur im falschen Kurs gelandet, weil der Mensch die falsche Nummer im Kopf hatte.

Normalerweise sehen die schicker aus. Normalerweise hat es eben diese türkisen Ränder. Da würde ich jetzt normalerweise noch darauf bestehen, dass er das in dieses Design setzt. Aber Video hochgeladen, Text drin, und ich würde ja sonst auch den Text nochmal gegenlesen.

Hier ist jetzt die Mail, hier oben sitzt der Header. Hier ist der Text in meiner Mail. Mega, oder? Ich habe ihn eingesprochen. Er sucht die Links, beziehungsweise ich gebe die Links natürlich rein, wenn es neue Links sind.

Tatsächlich sind die Umlaute aufgelöst. Leider, das muss ich dann hier noch einmal ändern. Das muss ich klären, woran das liegt. Also es ist dann noch mal 2, 3 Minuten Arbeit, das so richtig anzupassen, dass es vernünftig ist.

Und hier die Links auf einen Blick, die habe ich eben alle einmalig so eingepflegt, dass immer der Community-Link drin ist, dass immer der Link zur Kursplattform drin ist und immer dieser RSS-Feed zum privaten Podcast.

Ich finde also, das ist für mich einer der größten Zeitsparer überhaupt, dass ich das jetzt in meinem Programm habe. Das war einer dieser großen Stresspunkte für mich. Ich bin so gern mit den Teilnehmern in Kontakt, aber dann muss man halt die Überschriften formatieren, dann ist der Link nicht richtig gesetzt. Also das ist einfach die Mega-Zeitersparnis.

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## Für wen lohnt sich Claude Cowork?

Wann vom Business-Level her der richtige Zeitpunkt ist, die Bezahlversion? Wie ihr ja vielleicht bei mir jetzt an diesen Demos gemerkt habt: Man braucht schon Workflows. Also es macht keinen Sinn, wenn du noch nichts regelmäßig machst. Meiner Meinung nach macht es dann Sinn, wenn du ein Business hast, das schon funktioniert, wo du schon Kunden hast, wo du schon Dinge wiederholst oder schon weißt, was du zu tun hast.

Macht natürlich nicht so viel Sinn, wenn du bisher noch so im Aufbau bist, die Strategie noch klären musst für dich. Da kann man sich überall von helfen lassen, aber da reicht in der Regel auch der Chat.

Der Unterschied von Claude Cowork zu Chat ist ja, dass er uns diese wiederkehrenden Aufgaben eben so automatisieren kann, wie ich das gezeigt habe. Was ich am Anfang gesagt habe: Es ist eben nicht so starr wie so eine Seldia-Automation.

Also wenn man wirklich eine API-Verbindung zu einer Webseite einrichten möchte: Es ist ja so, dass ich das vorher auch alles nicht wusste. Lass mich ja selber da auch immer beraten von ihm. Und ich glaube schon, dass es geht.

Also man muss da so ein bisschen auch manchmal um die Ecke denken und überlegen: Aha, was kann mein Mitarbeiter? Aha, im Internet suchen ist nicht so einfach für ihn, zumindest nicht ohne irgendwelche Hilfsmittel. Also helfe ich ihm doch auf die Sprünge, indem ich das einfach als Textdatei in meinen Ordner lege, und er ist glücklich.

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## Bonus: Claude von unterwegs nutzen (Dispatch)

In der App habe ich ja eigentlich nur den Chat, und es gibt aber eine Funktion, die heißt Dispatch beziehungsweise übersetzt Versand. Das ist quasi ein langer Chat, indem man immer mal wieder resetten muss. Und wenn bei mir auf dem Rechner Claude Cowork oder die Desktop-App an ist, dann kann ich von meinem Handy aus sagen: Hey, verschick bitte mal eine neue Mail an meine Teilnehmenden, CCDD Mail. Und Folgendes soll da rein.

So ist Lektion. So ist die Mail 18 entstanden. Bin mit meinem Mann an die Ostsee gefahren und hab gedacht, ich probiere das jetzt mal. Und ja, hat er gemacht. Ich habe dann hier im Versand: Mail 19 ist raus. Er hat auf meinem Rechner nach den Informationen gesucht, die HTML gebaut, auf dem Rechner das Skript gebaut, das Ganze zu GetResponse.

Wäre ich jetzt wirklich mit meinem Mann an der Ostsee, hätte ich das jetzt von unterwegs gemacht. Das ist meiner Meinung nach schon ziemlich krass.

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## Abschluss und Auf Wiedersehen

Danke, ihr Lieben, dass ihr so lange durchgehalten habt. Eigentlich hatte ich ja 14:15 Uhr angekündigt.

Bin schon restlos begeistert, sagt Isabella. Super. Ja, also die 18 Euro sind ganz klar gesponsert.

Also die 18 Euro sind billig. Ich glaube auch, das wird nicht ewig so sein, dass es 18 Euro kostet. Man weiß ja auch, dass Claude da weiß ich wie viele Millionen reinsteckt, und wir verbrauchen, wenn wir es intensiv nutzen, mehr an Tokens sozusagen, an Rechenpower, als wir zahlen. Also die 18 Euro lohnen sich definitiv.

Wenn man anfängt, ist so ein bisschen so zu nutzen, wie ich es jetzt gezeigt habe. Ansonsten kann man ja auch vieles mit dem Chat machen, also um das nochmal klar zu sagen.

Claudia sagt auch schon: Ich liebe auch die Skills. Man muss auf jeden Fall seine eigenen Prozesse nochmal klar machen. Anja, das ist der Punkt. Ich finde ja, dass uns die KI schlauer macht und nicht dümmer. Sondern wir müssen schärfer denken. Wir müssen wirklich überlegen: Okay, wir haben den super fähigen Mitarbeiter, aber was muss der wissen? Was weiß er? Wo lege ich ihm was wohin?

Ich habe das Gefühl, in diesem Vierteljahr habe ich so unfassbar viel gelernt. Also mein Gehirn hat sich echt ein bisschen verändert. Ist kein Witz, also ich habe jetzt wirklich eher immer diesen Gedanken: Was kann man programmieren und muss das über diese visuelle Oberfläche gehen, oder kann man es programmieren?

Also diese Skills, als ich das verstanden habe, was die können, habe ich echt gedacht: Mega, das ist mein neues Ding. Ich liebe diese Skills. Dieser Gedanke, dass ich Prozesse erst gut durchdenken kann, gut verstehe, was er da tut, und dann sagen kann: Okay, jetzt bau mir das. I love it. Das sind meine neuen Online-Kurse.

Ist ja kein Zufall, dass ich 10 Jahre lang begeistert Online-Kursentwickler begleitet habe. Jetzt kann ich das in diesen Skills ausleben.

Dann gucken wir mal, ob es noch irgendwas gibt. Also brauchst du da jetzt nicht auf gut Glück kaufen. Ich bin ja schon ein bisschen nerdig. Ich gebe es zu. Ich sage ja, diese Skills, als ich das verstanden habe, was die können, habe ich echt gedacht: Mega, das ist mein neues Ding.

Alles klar. Ich danke euch von Herzen, dass ihr dabei wart, bis zuletzt, für die ganzen tollen Rückmeldungen. Sehr schön.

Ich mache die Aufzeichnung fertig. Übrigens, das wird eine Webseite sein, wo man über eine HTML-Seite in die Zeitmarken springen kann. Das habe ich noch nicht woanders gesehen, gedacht: Das lasse ich direkt nachbauen. Habe schon einen Prototypen erstellt, und ja, das probiere ich jetzt hier mit dieser Aufzeichnung.

Schönen Nachmittag. Vielen Dank, bis bald.
